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Die Arbeiter wollen der Gewerkschaft zufolge die Arbeit auf zwei Ölfeldern niederlegen, die von Statoil ausgebeutet werden, sowie den Ausstoß eines Esso- und eines ConocoPhillips's-Feldes zumindest reduzieren.

Foto: Reuters/Ho
Oslo - Im weltweit drittgrößten Ölexportland Norwegen will die größte Ölgewerkschaft an diesem Mittwoch ihre Streiks ausweiten. Medienberichten zufolge soll damit ein Drittel der Tagesproduktion des Landes lahm gelegt werden.

Der Chef der Gewerkschaft OFS, Terje Nustad, sagte dem Rundfunksender NRK, die Ausweitung des Streiks werde im Laufe des Tages bekannt gegeben. NRK berichtete weiter, die Ausweitung des Streiks werde wahrscheinlich dazu führen, dass die Tagesproduktion um eine Million Barrel Öl pro Tag gedrosselt werde. Die bisherigen Streikmaßnahmen hatten bereits zu einer Verringerung der Produktionsmenge um 375.000 Barrel (ein Barrel = rund 159 Liter) pro Tag geführt.

Die Regierung in Oslo nannte die Nachricht von einer Ausweitung der Streiks Besorgnis erregend und forderte Gewerkschaften und Arbeitgeber auf, ihren Tarifkonflikt beizulegen. Sozialminister Dagfinn Hoybraaten sagte, die Regierung sehe aber gegenwärtig keinen Grund, sich in die Verhandlungen einzuschalten.(APA/Reuters)