Bagdad - US-Truppen haben sich in der Nähe der irakischen Stadt Bakuba am Samstag den dritten Tag in Folge Gefechte mit Aufständischen geliefert. Nach US-Angaben griffen Aufständische bei Tahrir nahe Bakuba eine Patrouille der 1. Infanteriedivision mit Granaten an. Dabei wurden zwei US-Soldaten verwundet. Bei den Kämpfen wurden seit Donnerstag mindestens 13 Iraker getötet. Allein bei Gefechten am Freitag in Buhris bei Bakuba wurden laut Einwohnern etwa 20 Iraker verletzt.

Schwere Zusammenstöße in Armenviertel

Rund 20 irakische Aufständische sind nach Angaben des US-Besatzungsmilitärs bei Kämpfen im Bagdader Armenviertel Sadr City getötet oder verletzt worden. Wie die US-Armee am Samstag mitteilte, fanden die Kämpfe mit US-Soldaten in dem Schiitenviertel bereits in der vergangenen Woche statt. Demnach gerieten einige US-Patrouillen in dem Viertel unter Beschuss. Unter anderem seien Panzergranaten auf sie gefeuert worden. Die anschließenden Gefechte mit der US-Armee hätten sich den ganzen Tag hingezogen. Dabei seien rund 20 Aufständische getötet oder verwundet worden. (APA/AP)