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Foto: REUTERS/Mian Khursheed
Peking - Die von der Venus vor wenigen Tagen verursachte Mini-Sonnenfinsternis könnte für die Anrainer des zweitgrößten Stroms Chinas, des Huangho (Gelber Fluss), katastrophale Folgen haben. Nach dem Venus-Transit am 8. Juni drohe eine Flutkatastrophe, zitierte die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag den Experten Geng Guoqing. Dieser hatte zuvor bis zu 2.200 Jahre alte Aufzeichnungen verglichen und einen Zusammenhang zwischen den Venus-Transits und Überflutungen am Gelben Fluss festgestellt. Grund sei möglicherweise, dass die Venus während ihrer Wanderung vor der Sonne einen Teil der für die Erde bestimmten Strahlung blockiere. Dies könnte auf der Erde klimatische Störungen verursachen, spekuliert Guoqing. Die erste Wanderung unseres inneren Nachbarplaneten genau vor der Sonne vorbei seit rund 122 Jahren hatte Anfang Juni weltweit Begeisterung bei Hobby- und Profiastronomen ausgelöst. Heftige Regenfälle und Flutkatastrophen sind in China keine Seltenheit: Im vergangenen Jahr kamen in den ersten neun Monaten des Jahres fast 2.000 Chinesen in den reißenden Fluten ums Leben. (APA)