Der japanische Elektronikkonzern Matsushita Electric Industrial , bekannt unter dem Markennamen Panasonic, will seinen drastischen Sparkurs fortsetzen und mehrere Tausend seiner Mitarbeiter in die Frührente schicken. Betroffen sind unter anderem bis zu 600 Angestellte der Batterie-Produktion, die nach China ausgelagert werden soll, berichtet das Wall Street Journal (WSJ).

Angebot

Außerdem soll weiteren 1.600 Arbeitern eines Kondensatorenwerks der Vorruhestand angeboten werden, da die Produktion nach Malaysia verlagert wird. Ab Juli dieses Jahres könnten laut WSJ auch Angestellte bei Panasonic Systems Solutions von der Frühpensionierung betroffen sein. Nach Angaben des japanischen Börsenblattes Nihon Keizai Shimbun sollen bei Matsushita in diesem Geschäftsjahr rund 3.000 Arbeiter eingespart werden.

Strukturell

Damit setzt der japanische Konzern seinen drastischen Sanierungskurs fort. Insgesamt wird Matsushita in diesem Geschäftsjahr rund 75 Milliarden Yen (570,4 Millionen Euro) an Restrukturierungskosten verbuchen. Dabei geht es dem Konzern nach dem Sparkurs der vergangenen Jahre wieder besser. Dank starker Verkäufe im DVD-Rekorder- und Flachbildschirm-TV-Bereich hatte Matsushita im vergangenen Geschäftsjahr nach Verlusten im Jahr davor wieder einen Gewinn von 330 Millionen Euro einfahren können (pte)