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Foto: APA/dpa/Alexander Rüsche
Berlin - Mit einem kulturellen Festival im Spätsommer soll der Palast der Republik in Berlin erstmals seit seiner Schließung vor 14 Jahren über einen längeren Zeitraum wieder zum Leben erweckt werden. Vom 20. August bis 31. Oktober sind Konzerte, Theater- und Tanzprojekte, Filmvorführungen, Lesungen, Konferenzen und Performances geplant, wie Vertreter des Vereins "Zwischen Palast Nutzung" am Montag bei einer Pressekonferenz im astbesanierten und entkernten Palast mitteilten.

Erste Führungen und Konzerte hatte es bereits im vergangenen Jahr gegeben. Gegenwärtig ist dort eine Ausstellung mit der "Terrakotta- Armee" zu sehen. Die Schirmherrschaft für das neue Projekt hat Kultursenator Thomas Flierl (PDS) übernommen, der von einem "interessanten, künstlerisch, stadtkulturell und politisch nachhaltigen Spätsommer 2004" sprach.

Die kulturelle Zwischennutzung soll die vom Bundestag getroffene Entscheidung zum Abriss des Palastes und zur Errichtung eines neuen Gebäudes mit den barocken Schlossfassaden "politisch nicht in Frage stellen", betonte Flierl. Nach den bisherigen Planungen soll mit dem Abriss des Palastes 2005 begonnen werden. (APA/dpa)