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Bush fällt laut Umfragen bei Terrorbekämpfung und Irakkrieg durch

REUTERS/LARRY DOWNING

Washington - Mehr als die Hälfte der US-Bürger sieht im Irak-Krieg keinen Sinn mehr. In einer Umfrage des US-Fernsehsenders ABC und der "Washington Post" gaben 52 Prozent der Befragten an, dass die offiziellen Argumente für den Einsatz den Krieg nicht wert gewesen seien. Sieben von zehn der mehr als 1200 Befragten hielten die Zahl der US-Opfer im Irak für "inakzeptabel". Nur noch eine knappe Mehrheit der Befragten, insgesamt 51 Prozent, äußerte sich demnach zuversichtlich, dass der US-Einmarsch im Irak die Sicherheitslage für ihr eigenes Land langfristig verbessern werde.

Auch in anderer Hinsicht bedeutete die am Montag veröffentlichte Umfrage für US-Präsident George W. Bush einen Dämpfer: So sank das Vertrauen in seine Kompetenz beim Kampf gegen den internationalen Terrorismus im Vergleich zum Vormonat auf 47 Prozent. Der demokratische Präsidentschaftsbewerber John Kerry wurde in diesem für Bush sehr wichtigen Bereich mit 48 Prozent Zustimmung sogar besser bewertet. Nur 47 Prozent der Befragten lobten die Gesamtleistung von Bush, mehr als 51 Prozent zeigten sich kritisch. Falls die US-Präsidentenwahlen jetzt stattfänden, würde Kerry demnach bei einem Duell mit Bush mit einem Vorsprung von acht Prozentpunkten gewinnen. (APA/AP)