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Grafik: Archiv
PalmOne , die Hardwaresparte von Palm, hat das vierte Quartal seines Geschäftsjahres 2004 mit einem überraschend guten Ergebnis abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde das vierte Quartal (am 28. Mai) mit einem Nettogewinn von 13,3 Millionen Dollar oder 0,27 Dollar pro Aktie beendet. Im Vorjahresquartal hatte der Computerhersteller noch ein Minus von 15 Millionen Dollar oder 0,51 Dollar pro Aktie eingefahren. Auch im dritten Quartal 2004 lag PalmOne noch mit 9,3 Millionen Dollar im Minus. Der Umsatz kletterte im Q4 im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent auf 267,3 Millionen Dollar. PalmOne konnte mit dem Ergebnis die Erwartungen der Analysten überbieten, die Aktie des Unternehmens stieg nach der Präsentation kräftig.

Nachgefragt

"Wir haben die Gewinnzone im Quartal erreicht und die Nachfrage nach unseren Handhelds und Smartphones ist weiterhin stark", so PalmOne-CEO Todd Bradley. Das Geschäftsjahr 2004 habe gute Ergebnisse gebracht, die wesentlichen Bilanzdaten seien verbessert worden. Insgesamt hat PalmOne demnach im Q4 4,1 Millionen Geräte verkauft, davon über eine Million Zire, Tungsten und Treo-Handhelds. Der Jahresumsatz stieg um 13 Prozent auf 949,7 Millionen Dollar. Dennoch musste im Gesamtjahr ein Nettoverlust von 21,8 Millionen Dollar hingenommen werden. PalmOne gehe aber optimistisch ins neue Geschäftsjahr, so Bradley. Ziel sei weiterhin stabiles Wachstum sowie eine verbesserte Profitabilität.

Ausgliederung

PalmOne ist die Hardwaresparte von Palm. Die Softwaresparte PalmSource wurde im vergangenen Jahr nach der Fusion mit dem Konkurrenten Handspring ausgegliedert. In den vergangenen Jahren litt das Unternehmen an einer schwachen Nachfrage nach Handheld-Computern.(pte)