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Schwerer Verkehrsunfalles auf der A23, der Wiener Südosttangente.

Foto: APA/ OEAMTC/TROETZMUELLER
Wien - Auf der Wiener Südost-Tangente hat sich am Mittwochfrüh ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Ein Sattelschlepper durchbrach bei der Ausfahrt Inzersdorf die Leitschiene, geriet auf die Gegenfahrbahn und kippte dort auf die Seite. Daraufhin kam es zu einer Massenkarambolage von fünf bis sechs Pkw, bei der eine Person getötet und sieben Personen verletzt wurden, zwei davon schwer.

Vorübergehend Komplettsperre Richtung Süden
Es entstanden umfangreiche Behinderungen, die Tangente Richtung Süden war für zweieinhalb Stunden komplett gesperrt, seit circa 10.00 Uhr ist sie wieder frei befahrbar. Der Lkw mit Melker Kennzeichen hatte Glas geladen, die Fahrbahn war mit Glasscherben übersät. Umfangreiche Staus waren daher die Folge.

"Handlungsbedarf"

Nach der Kollision ortet der ÖAMTC Handlungsbedarf: "Es gehört dringend überprüft, wie schnell Leitschienen so verstärkt werden können, dass ein Durchdringen selbst schwerer Lkw verhindert wird", so Willy Matzke. An die Autolenker könne einmal mehr nur der Appell ergehen: "Mehr Abstand zum Vordermann, sich nicht ablenken lassen und aufmerksam fahren." Serienunfälle könnten nur durch verlängerte Sicherheitsabstände vermieden werden. (APA/red)