Bild nicht mehr verfügbar.

Sechs Jahrzehnte nach ihrer Zerstörung am 13. Februar (Faschingsdienstag) 1945 ist die Turmspitze der Dresdner Frauenkirche wieder Teil der Altstadtsilhouette.

Foto: REUTERS/Arnd Wiegmann
Dresden - 59 Jahre nach ihrer Zerstörung ist die Außenhülle der Dresdner Frauenkirche wieder aufgebaut. Dienstag wurde die Turmhaube mit dem sieben Meter hohen Kuppelkreuz auf den Sandsteinbau gesetzt. Sie hat damit wieder ihre ursprüngliche Höhe von 91,23 Metern. Mit der Weihe im Oktober 2005 soll der Wiederaufbau abgeschlossen sein. Begonnen hatte er mit einem Verein für den Wiederaufbau 1998. Die rosenbewachsenen Ruinen hatten jahrzehntelang an den Untergang Dresdens erinnert. Ab 1993 sortierten Fachkräfte den Trümmerberg, um möglichst viele der alten Steine wieder verwenden zu können - die als dunkle Flecken im Mauerwerk an die Wunden des Krieges erinnern sollen. Der Großteil der 130 Millionen Euro Kosten ist privat finanziert. Die Briten spendeten als "Zeichen für den Frieden" für das Turmkreuz. (east, Reuters/DER STANDARD, Printausgabe, 24.6.2004)