Jürgen Wolf
fotografiert von
Martin Stöbich

Foto: Martin Stöbich
Auf einmal war er da, der Jürgen Wolf. Zuerst im Gasthaus "Horvath" beim Wiener Naschmarkt, dann im neu eröffneten "Gasthaus Wild" und voriges Jahr schließlich in seinem eigenen kleinen Lokal, das bezeichnenderweise "Wolf" heißt. Von Station zu Station wurde Wolfs Linie klarer: die Wiederentdeckung der Innereien, die Reduktion auf das Wesentliche, eine Produktqualität, wie sonst nur in der Spitzengastronomie üblich. Alter : 36, geboren in Wien Wichtige Karrierestationen : Altwienerhof, Schiff Vorbilder : Rudi Kellner, André Jaeger Worum wird's in Zukunft gehen? Um Ehrlichkeit und Produktqualität, unnötige Fusionen werden verschwinden Persönliche Ziele : Eventuell ein "Soup & Salad"-Lokal nach amerikanischem Vorbild aufmachen und langfristig in die Produktion gehen, alte Viecher-Rassen züchten Ein Gericht, das ich nie vergessen werde : Eine Taube vom Christian Petz beim Meinl, das war Perfektion pur Arbeitsplatz : Wolf, Burggasse 76, 1070 Wien (Florian Holzer, Der Standard/rondo/25/6/2004)
>>> Marinierter Wels