Falluja - Bei heftigen Gefechten zwischen der US-Armee und Rebellen in der zentralirakischen Stadt Falluja ist am Donnerstagmorgen ein US-Kampfhubschrauber abgeschossen worden. Nach US-Militärangaben gelang dem Helikopter vom Typ Cobra auf einer Straße eine Notlandung. Die zwei Piloten seien gerettet worden.

US-Flugzeuge überflogen den Süden der Stadt, während von dort und aus dem Osten Gewehrschüsse zu hören war. Über mögliche Tote oder Verletzte gab es zunächst keine Angaben.

Zahlreiche Bewohner flüchteten aus den Vierteln im Süden Fallujas. Die US-Armee sperrte wegen der Kämpfe die Straße zwischen der Hauptstadt Bagdad und Jordanien, die an Falluja vorbeiführt. Panzer blockierten die Straße auf Höhe der Stadt. Autos wurde die Weiterfahrt in Richtung Westen verboten.

Gleichzeitig warfen US-Flugzeuge drei 250-Kilo-Bomben auf vermutete Aufständischen-Stellungen in der irakischen Stadt Bakuba, 60 Kilometer nördlich von Bagdad, ab. Zuvor hatten die Rebellen im Zentrum der Stadt ein Regierungsgebäude, eine Polizeiwache sowie eine US-Patrouille attackiert, bestätigte ein Sprecher der 1. US-Infanteriedivision in Tikrit. Die Aufständischen setzten Mörser, Panzerfäuste, Sprengsätze und Handfeuerwaffen ein. Zwei US-Soldaten wurden getötet und sieben verletzt, fügte der Sprecher hinzu. (APA/dpa)