Wien - Die Einstellung der Österreicher zur Homöopathie ist offenbar sehr positiv und hat sich in den vergangenen Jahren weiter verbessert. Der Bekanntheitsgrad der Homöopathie ist demnach in den vergangenen zehn Jahren von 83 Prozent (1994) auf 97 Prozent gestiegen. 79 Prozent der Homöopathika werden in den Apotheken gekauft. 20 Prozent werden von den Ärzten verschrieben.

Die Daten stammen aus einer Ende 2003 im Auftrag des österreichischen Homöopathika-Anbieters Unternehmens "Peithner" durchgeführten, repräsentativen Fessel-GfK-Umfrage unter knapp 4.000 Österreichern hervor, deren Ergebnisse nun vorliegen. Insgesamt - so das Unternehmen - zeige sich, dass Konsumenten und Ärzte ein hohes Vertrauen in die Wirksamkeit von homöopathischen Arzneien haben. Die häufigsten Anwendungsgebiete für solche Medikamente wären grippale Infekte, Husten, Schnupfen sowie die Steigerung der Abwehrkräfte.

Insgesamt - so das Unternehmen - würde charakterisiert die österreichische Bevölkerung die Homöopathie als "gut wirksam" (72 Prozent) und als eine Methode mit "wenig Nebenwirkungen" (83 Prozent). Generell zeigten sich die Österreicher alternativen Heilmethoden gegenüber aufgeschlossen. Neben den Spitzenreitern Homöopathie, Akupunktur und Fußreflexzonenmassage erfreuen sich auch die so genannten Schüssler-Salze immer größerer Beliebtheit. Immerhin haben sie 13 Prozent der Österreicher schon ausprobiert. (APA)