Dublin - Die internationale Sicherheitslage hat sich nach Ansicht von US-Präsident George W. Bush trotz anhaltender Gewalt im Nahen Osten verbessert. "Ich glaube, dass die Welt ein sichererer Ort ist und wird", sagte Bush in einem am Donnerstagabend ausgestrahlten Interview mit dem irischen Fernsehsender RTE. Die Welt sei "wegen der Entscheidungen, die ich gemeinsam mit anderen getroffen habe" in einer besseren Lage.

"Die freie Welt muss eine Entscheidung treffen: Knicken wir ein, im Angesicht des Terrors, oder nehmen wir die Dinge im Angesicht des Terrors in die Hand", sagte Bush weiter. Die Politik seiner Regierung sei es, "Frieden zu verbreiten und zugleich unsere Sicherheit zu schützen".

Notwendigkeit

Der Präsident betonte, ein "freier Irak" sei notwendig, um die Welt zu verändern. Auf den breiten internationalen Widerstand seiner Irak-Politik angesprochen, sagte Bush, er sei nicht auf Popularität aus. "Die Geschichte wird ihr Urteil fällen."

Der frühere irakische Präsident Saddam Hussein sei "gefährlich" gewesen, fügte Bush hinzu. Die Vereinigten Staaten arbeiteten im Nahen Osten zudem daran, dass die "Road-map" zum Frieden zwischen Israel und den Palästinensern umgesetzt werden könne.

Bush trifft am Freitagabend zum EU-USA-Gipfel auf Schloss Dromoland in der Nähe der irischen Stadt Shannon ein. Bei dem Treffen mit Spitzenvertretern der Europäischen Union wollen beide Seiten am Samstag unter anderem über die Lage in Irak und im Nahen Osten sowie über den Anti-Terror-Kampf beraten. (APA)