Bagdad - Beim Beschuss einer US-Transportmaschine vom Typ C-130 "Hercules" kurz nach dem Start in Bagdad ist ein Soldat an Bord getötet worden. Dies teilte US-Militärsprecher General Mark Kimmitt am Sonntagabend in Bagdad mit. An der Maschine selbst sei durch den Beschuss kein nennenswerter Schaden entstanden.

Schon mehrfach sind in der Vergangenheit Flugzeuge nach dem Start oder im Landeanflug auf Bagdad beschossen worden. So traf im vergangenen November eine Rakete ein Postflugzeug der DHL. Die Maschine konnte trotz brennender Tragfläche landen.

40 Tote bei Anschlag in Hilla

Bei der Explosion einer Autobombe am Samstag in der irakischen Stadt Hilla sind nach Angaben des US-Militärs 40 Menschen getötet worden. Das teilte die US-Armee am Sonntag mit. Zuvor war von 32 Toten die Rede gewesen.

Hilla liegt in einer Unruheregion südlich von Bagdad, in der es immer wieder zu Angriffen auf US-Konvois, irakische Polizisten, Kommunalpolitiker und Ausländer gekommen war.

Das Auto explodierte auf einer Straße im Zentrum der Stadt. Am Ort der Explosion liegen weder eine Polizeistation noch andere öffentliche Gebäude. Für ein Motiv gab es keine Anhaltspunkte. Auch war zunächst unklar, ob die Explosion das Werk eines Selbstmordattentäters war. (APA/Reuters/dpa)