Bagdad - Der irakische Übergangsministerpräsident Iyad Allawi schließt wegen der schlechten Sicherheitslage eine Verschiebung der laut Verfassung bis spätestens 31. Jänner abzuhaltenden Wahlen nicht aus. Seine Regierung, die am kommenden Mittwoch die Macht von den USA erhalten soll, strebe zwar diesen Termin mit aller Kraft an, sagte Allawi am Samstag in einem Interview mit dem US-Fernsehsender CBS.

"Es wird aber von der Sicherheitslage abhängen, ob wir das im Jänner, Februar oder März tun können." Der Jänner-Termin sei nicht unverrückbar. "Es hängt davon ab, wie sich die Dinge entwickeln." Die Regierung werde aber mit aller Kraft für diesen Termin arbeiten.

Dazu gehöre ein "Gesetz zur Verteidigung der öffentlichen Sicherheit", das "Maßnahmen gegen Verbrecher, ihre Festnahme, Verhöre und die Verhängung von Ausgehverboten" regeln solle. Dies solle nicht auf ein Kriegsrecht hinauslaufen, betonte Allawi. (APA/AP)