alzburg - Die Einführung einer City-Maut in der Stadt Salzburg stellte Peter Haibach von der Salzburger Verkehrsplattform am Sonntag zur Diskussion. Als Argument führte er nicht nur die "laufende Überschreitung der Luftschadstoff-Grenzwerte" und "die hohen Stauzeiten für den Wirtschaftsverkehr" an, sondern auch sportliche Großereignisse in Salzburg wie die Rad-WM 2006 und die Fußball-EM 2008. Die jährlich zu erwartenden Einnahmen von 20 Millionen Euro durch eine Maut im Stadtgebiet könnten ein attraktives Verkehrsnetz finanzieren, erklärte Haibach. In London habe die City-Maut zum Preis von sieben Euro die Staus innerhalb eines Jahres um ein Drittel reduziert. (APA)