Wien - Business as usual - so könnte man laut ÖAMTC und ARBÖ den Frühverkehr am heutigen Mittwoch bezeichnen. Obwohl keine Post- und Bahnbusse unterwegs waren, wälzten sich nicht mehr Autos in Richtung der Landeshauptstädte. In Wien wiederum gab es den schon ganz "normalen Stauwahnsinn" vor allem im Süden und nach einem Unfall auf der stets "beliebten" Südosttangente.

Eine Kollision bei der gesperrten Ausfahrt Simmering sorgte auch nach Räumung der Unfallstelle für Behinderungen bis zum Altmannsdorfer Ast und dem Verteilerkreis Favoriten. In der Gegenrichtung gab es die üblichen Behinderungen zwischen Kaisermühlen und dem Knoten Prater.

Eine Geduldsprobe gab es auch für die Pkw-Insassen zu bestehen, die von Süden nach Wien kamen bzw. dies versuchten: Ab Baden ging es laut ÖAMTC nur sehr zäh weiter, teilweise kam der Verkehr überhaupt zum Stillstand. Auch jene, die über die B17 auswichen, kamen nicht viel schneller weiter. In der Westeinfahrt gab es Stau zwischen der Stampfergasse und dem Umspannwerk.

Auf dem äußeren Gürtel gab es Behinderungen von der Eichenstraße bis zur Auffahrt Tangente. Und die Nordbrücke war ebenfalls sehr stark befahren. In der Bundeshauptstadt machten beide Autofahrerclubs jedoch Unfälle und Baustellen sowie normale Überlastung der Straßen für die Staus verantwortlich.

Ein Rundruf des ÖAMTC durch die Landeshauptstädte ergab auch dort das Bild eines normalen Frühverkehrs. Lediglich in Graz waren mehr Blechkarossen unterwegs als normal. Hier gab es dadurch Rückstau vom Verteilerkreis Webling bis zur Pyhrn-Autobahn.

Beim Touringclub mutmaßte man, dass viele Schüler gleich zu Hause geblieben sein könnten. Schließlich würde man durch das "Schwänzen" so kurz vor der Zeugnisverteilung nicht mehr viel verpassen. (APA)