Oliver Pokorny verlässt die Geschäftsführung der Styria-Radios ohne konkrete Jobpläne, erklärte er dem STANDARD. Vor seinen sieben Jahren bei den Antennen Steiermark und Kärnten sowie kleineren Radios des steirischen Medienkonzerns arbeitete er acht Jahre bei der Krone. Pokorny hat nach eigenem Bekunden vor, im Mediensektor zu bleiben, aber etwas Neues zu machen. Den Abgang begründet er zudem mit einer neuen Ausrichtung der Styria-Sender. Privatradios können sich seit der jüngsten Gesetzesnovelle einfacher überregional zusammenschließen. Styria-Beteiligungsmanager Klaus Schweighofer beteuert aber: "Die Neuordnung hat nichts mit überregionalen Plänen zu tun." Und: "Es ist noch zu früh, dies zu publizieren, es wird sich aber einiges tun." In der Radioszene wird über eine mögliche Rückkehr des Beraters Peter Bartsch zu den Styria-Antennen spekuliert. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 27.7.2004)