Bild nicht mehr verfügbar.

Foto: Archiv
Schon öfter wurde an dieser Stelle festgehalten, wie träge die deutsche Sprache auf neue Gegebenheiten reagiert (auf die Sommerloch- bzw. Sommerabgrunddebatte um die Rechtschreibreform soll hier allerdings nicht weiter eingegangen werden ...):

Während in Ländern wie Frankreich und Island sogar linguistische Kommissionen damit beschäftigt sein können, muttersprachliche Ausdrücke für importierte Wörter zu finden, reichert sich das Deutsche - trotz seiner famosen Möglichkeiten zur Wortneubildung allein mit Präfixen und Suffixen - gerne mit Fremdwörtern an. Die meisten davon stammen aus dem Englischen, wo man offenbar weniger Hemmungen hat, vorhandenes Wortmaterial mit neuem Sinn zu belegen (auch in den USA hat man früher nur auf Brettern "gesurft"). - Da grenzt es fast an ein Wunder, dass wir am Computer eine "Maus" statt einer "Mouse" benutzen.

Aber Achtung: dies soll hier keine Wiederaufnahme der Anglizismen-Diskussion bilden: Innovationen ereignen sich schließlich allüberall. Und auch hier bei uns gilt: Neu entdeckte Dinge erfordern neue Bezeichnungen. Vor diesem Hintergrund also ist die Frage unseres Gewinners der Woche, Iso M. , zu verstehen: "Was war das letzte neue deutsche Wort?" (red)