Innsbruck - In den Tod ist ein Münchner Pensionist am Samstag bei einer Bergtour auf den "Spitzstein" (Gemeinde Erl- Bezirk Kufstein) gestürzt. Der 68-Jährige rutschte beim Überklettern eines rutschigen Felsblockes aus und stürzte rückwärts über felsiges und steiles Gelände etwa 70 Meter ab, teilte die Gendarmerie am Sonntag mit.

Trotz starkem Regen war der Pensionist gemeinsam mit einem 43-jährigen Münchner über einen aufgelassenen und nicht abgesicherten Steig an der Nordseite des Spitzstein aufgestiegen. Am Ausstieg des Steiges am Kammbereich des Gipfels (1.795 Meter Seehöhe) kam es zu dem Sturz. Dabei zog sich der Mann schwerste Kopf und Beinverletzungen zu.

Sein Begleiter begab sich daraufhin zum "Spitzsteinhaus", um Hilfe zu holen. Bei dem hektischen Abstieg zog sich der 43-Jährige eine Fraktur des linken Sprunggelenkes zu. Der Notarzt des verständigten Notarzthubschraubers konnte beim 68-Jährigen jedoch nur mehr den bereits eingetretenen Tod feststellen. (APA)