Linz - "Die Macht" ist robust, intelligent und anpassungsfähig: Diese These präsentierten Sozialwissenschafter am Dienstag in Linz. Die Analyse beruflicher Netzwerke hätte gezeigt, dass mächtige Organisationen nicht dekadent, sondern von hoher Effizienz geprägt seien und jederzeit zu neuen Verbindungen bereit. Das System lebe vom Ungleichgewicht: Als Magnet für soziale Energien könne es Ressourcen der Peripherie absaugen und wachsen. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 1.9.2004)