Berlin - Der irakische Übergangspräsident Ghazi al Yawar wird für Mittwoch in Berlin erwartet. Im Mittelpunkt seiner Gespräche mit Regierungs- und Wirtschaftsvertretern am Donnerstag stehen die Stabilisierung des Irak und die Koordinierung der Wiederaufbauhilfe. Mit Unterstützung durch Bundeswehrsoldaten oder zivile Wiederaufbauhelfer kann Yawar nicht rechnen. Die deutsche Bundesregierung bleibt bei ihrer Politik, die Bundeswehr aus dem Irak-Konflikt herauszuhalten. Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) schließt wegen der Sicherheitslage die Entsendung deutscher Experten derzeit aus. Deutschland bildet stattdessen irakische Kriminalpolizisten in den Vereinigten Arabischen Emiraten aus; die Ausbildung von Soldaten ist geplant. (APA/AFP)