Wien - ÖVP-Frauensprecherin Elisabeth Scheucher vertraut darauf, dass die Österreicherinnen ihre "richtigen Schlüsse" aus der "unverantwortlichen Politik der SPÖ" ziehen würden. Sie reagiert damit auf die Äußerungen der SPÖ-Bundesvorsitzenden Barbara Prammer anlässlich der Präsentation einer Studie über die Befürchtungen von Frauen in Bezug auf die Pensionsreform 2003. Scheucher wiederholt, dass gerade die jetzige Pensionsharmonisierung "entscheidende Verbesserungen" für Frauen bringen würde. "Wenn man Barbara Prammer zuhört, kommt man unweigerlich zum Schluss, dass sie entweder den Begutachtungsentwurf zur Harmonisierung noch immer nicht gelesen hat oder Tatsachen bewusst nicht zur Kenntnis nehmen will", so Scheucher am Dienstag in einer Aussendung. Denn die Pensionsharmonisierung bringe Verbesserungen für Frauen. Sie erwähnt erneut die bessere Bewertung der Kindererziehungszeiten. Außerdem würden künftig sieben statt bisher 15 Jahre Erwerbstätigkeit für einen Pensionsanspruch reichen. Die SPÖ betreibe "angewandte Realitätsverweigerung". (APA)