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In der Auftakt-Runde lief es für den GAK nicht so gut. Die Tiroler stemmten sich dem Meister erfolgreich entgegen und siegten 1:0. (Im Bild Alen Skoro gegen den Innsbrucker Harald Schrott.)

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Wien - Die elfte Runde der Fußball-T-Mobile-Bundesliga geht erst am heutigen Sonntag so richtig los. Vier Matches stehen an. Die Austria kommt nach acht Siegen in Folge (24:1 Tore) mit viel Selbstvertrauen in die Südstadt. "Ich hoffe, dass die Serie noch weiter geht. Aber die Admira hat gegen Tirol, GAK und Pasching gewonnen, sie können jeden schlagen", sagte Sportdirektor Günter Kronsteiner, der die Mannschaft möglichst zusammen lassen will, auch wenn einige Spieler (Vachousek, Dospel, Troyansky, Dheedene) fraglich sind. An einen Knick denkt er nicht: "Bei dieser Mannschaft muss man nicht viel tun, sie hat Spaß am Fußball, egal gegen welchen Gegner." Der neue Admira-Trainer Dominik Thalhammer hofft nach seinem erfolgreichen Debüt (2:0 in Tirol) in seinem zweiten Spiel auf das nächste Erfolgserlebnis. "Wir müssen aus einer kompakten Abwehr spielen und unsere beste Leistung abrufen, um einen Punkt zu machen. Die Austria ist momentan souverän, eingespielt, ballsicher. Sie sind derzeit mit Abstand die Nummer eins", sagt Thalhammer.

GAK erwartet Tirol

Der zweite erfolgreiche Europacup-Vertreter, GAK, will sich nicht noch einmal von Aufsteiger Tirol überraschen lassen. Mit einem 0:1 auf dem Tivoli war der Meister mit einer Enttäuschung in die Saison gestartet. "Wir wollen diese Niederlage in einen Sieg umdrehen", sagt Trainer Walter Schachner. Nach nur einem Zähler aus den jüngsten vier Partien wollen die Grazer mit einem Erfolg verhindern, dass sie weiter Terrain auf die beiden Wiener Klubs verlieren. "Aber es bedarf einer tollen Leistung. Tirol ist nicht viel schlechter als der GAK, wie ein Blick auf die Tabelle zeigt", so der Erfolgstrainer, der aber einige Sorgen hat. Pötscher, Amerhauser und Majstorovic fallen aus, der Einsatz der Teamspieler Standfest (Oberschenkel-Verhärtung), Aufhauser (Zerrung) und Pogatetz (Schulter) ist fraglich.

Tirol-Trainer Helmut Kraft spricht von guten Erinnerungen an sein Bundesliga-Debüt und hofft auf neuerlichen Punktezuwachs. "Ein Zähler wäre schon ein Top-Ergebnis. Der GAK hat im Europacup eine Runde überstanden, ist nun voll motiviert und will auch in der Meisterschaft punkten", meint Kraft.

Hoffen auf müde Rapid

Rapid muss als einzige Mannschaft aus dem internationalen Trio eine Enttäuschung verarbeiten. Schlusslicht Bregenz sollte da ein willkommener Gast sein. "Bregenz ist der klare Underdog, dennoch nehmen wir das Spiel sehr ernst. Wir haben nicht nur das UEFA-Cup-Aus zu verkraften, sondern müssen auch gut regenerieren. Wir wollen unbedingt gewinnen, aber solche Spiele sind die schwierigsten", meinte Trainer Josef Hickersberger. Die Vorarlberger kommen "nicht mit großen Erwartungen" ins Hanappi-Stadion, sagt Regi van Acker. Die Bregenzer, die erst einen Saisonsieg auf dem Konto haben, hoffen auf einen Punkt und müde Gegner. "Vielleicht sind sie ein bisschen angeschlagen. Es ist immer ein großer Unterschied, ob man im Europacup oder in der Meisterschaft spielt. Vor allem von der Motivation her", so der Bregenz-Trainer.

Salzburg in Pasching

Mit einigen Personalproblemen fährt Salzburg nach Pasching, Coach Peter Assion muss eine halbe Mannschaft vorgeben. "Jetzt können einige Herren, die immer wieder einen Platz in der Mannschaft fordern, beweisen, was sie drauf haben", erhofft sich Assion eine Reaktion von den Ersatzleuten. Der FC Superfund aus Pasching, der zuletzt mit zehn Mann die Partie in Bregenz umgedreht hat, ist voll auf Sieg eingestellt. "Wir werden das Spiel offensiv anlegen und versuchen, drei Punkte zu holen. Aber vom Tabellenstand soll man sich nicht täuschen lassen, mit einer Niederlage kann man schnell weit nach unten rutschen", meint Trainer Georg Zellhofer.(APA)