Rund 100 Autoren, Verleger und Wissenschafter haben am Mittwoch auf der Frankfurter Buchmesse die Rücknahme der Rechtschreibreform gefordert. In ihrem "Frankfurter Appell" riefen unter anderem Günter Grass, Siegfried Lenz, Sten Nadolny und Ilse Aichinger die Politik auf, weiteren Schaden von der deutschen Sprache und Literatur abzuwenden und nach "zunehmender Verwirrung das Experiment Rechtschreibreform zu beenden". Am Donnerstag wollen die deutschen Ministerpräsidenten bei ihrer Konferenz in Berlin über die Rechtschreibreform diskutieren. (APA/dpa)