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Galliano für Dior

"Dior Not War" lautete die Empfehlung auf den quietschbunten Shirts, die John Galliano für Dior kreiert hatte.

Foto: AP/Euler

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Galliano für Dior

"Dior For Peace" schickte er als frohe Botschaft gleich hinterher.

Foto: REUTERS/Jack Dabaghian

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Galliano für Dior

Damit dürfte weltweit die Eröffnung der Pariser Designerschauen für Frühjahr/Sommer 2005 zur Kenntnis genommen worden sein. Auch sonst war Galliano nicht zimperlich. Er überraschte mit einer sehr kommerziellen Kollektion, für die er sich weit gehend aller theatralischen Effekte enthielt.

Foto: REUTERS/Jack Dabaghian

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Galliano für Dior

Widmete er sich, "zur Strafe" quasi, dem Thema "Fashion-Trash"?

AP Photo/Michel Euler

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Galliano für Dior

Was man unter "Mode-Müll" versteht, zeigten knatschenge Jeansröcke mit aufplattiertem Glitzerflitter und verrückt gewordene Strickjacken, auf denen himbeerrote und orangefarbene Burlington-Karos auf türkisblauem Grund durcheinander wirbelten.

Foto: apa/Barthelemy

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Galliano für Dior

Pullover hatten viel zu lange Ärmel, süß-kitschige Manga-Figuren auf der Vorderfront, die Models trugen Hippiestiefel mit applizierten Kirmesrosen zu Ringelstrümpfen und Faltenmini.

Foto: apa/Barthelemy

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Galliano für Dior

Erst Gallianos blumenbedruckte Chiffonkleider im Stil der Dreißigerjahre, mit Militärjacken um den Schultern, zeigten nicht nur Flower, sondern auch die nötige Power zum Protest, der auf untergezogenen Shirts zu lesen war.

AP Photo/Michel Euler

Ghesquière für Balenciaga

Dagegen wirkten Gallianos Konkurrenten, ganz ungewollt, "politically fast über-correct". Nicolas Ghesquière zeigte für Balenciaga die lässigsten Matrosenhosen, die je in der Mode zu sehen waren. Aus weich fließenden Kreppstoffen schmückten sie goldene Galons und Knöpfe am lässig weggeknöpften Latz. Sie begleiteten kurze Admiralsspenzer und weiße, schmale Uniformmäntel, die zwischen Piraterie und Marlene Dietrich schwankten.

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Jean-Paul Gaultier

Jean-Paul Gaultier hingegen ließ es im wahrsten Sinne des Wortes krachen. Er lud zum ersten Mal in sein Belle-Epoque-Palais, den neuen Firmensitz des Hauses, ...

Foto: Reuters/Stringer

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Jean-Paul Gaultier

... und präsentierte zum Flamenco tanzenden Absatzstakkato einen stilsicheren Mix aus Spanien-Folklore, Männermode und Sportswear.

Foto: apa/Barthelemy

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Jean-Paul Gaultier

Aus Parka, Trench und Safarijacke entwickelte er Kleider, Röcke und Tops, unter denen er bodenlange Gypsy-Röcke tragen ließ.

AP Photo/Remy de la Mauviniere

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Jean-Paul Gaultier

Schuhe mit hohem Absatz und kordelumwundener Plateausohle hatte er aus dem Espadrille entwickelt. Drapékleider in Feuerfarben endeten in den geknüpften Fransen spanischer Schals.

AP Photo/Remy de la Mauviniere

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Rei Kawakubo für Comme des Garçons

Gegen so viel Temperament schwankte Japans Avantgarde zwischen Ernst und Befremden. Rei Kawakubo begnügte sich für Comme des Garçons mit knarzigen Jacken aus Autoleder zum Ballerinen-Tutu und eingestaubter Mozartperücke

Foto: REUTERS/Emmanuel Fradin

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Junya Watanabe

Ihr Schützling Junya Watanabe variierte das Thema weiße Hemdbluse zum schwarzen faltenreichen Bauernrock.

Foto: REUTERS/Emmanuel Fradin

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Naoki Takizawa für Issey Miyake

Issey Miyake überraschte Naoki Takizawa, indem er klassischen Anzügen und Twenties-Tanzkleidern Farbe aus der Dose aufsprühte.

AP Photo/Michel Euler

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Foto: APA/Lorenvu

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Issey Miyake

Strenge Eleganz von Miyake. (Peter Bäldle aus Paris, DER STANDARD, Printausgabe vom 7.10.2004)

Foto: APA/Lorenvu