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Robert Menasse

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Michael Kerbler

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Claus Philipp

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Der österreichische Essayist, Erzähler und Übersetzer Robert Menasse ist erster Gast der neuen Veranstaltungsreihe "Zeitgenossen im Gespräch", kommenden Sonntag um 19 Uhr im Wiener Radiokulturhaus.

Künftig bitten einmal im Monat Michael Kerbler (ORF) und Claus Philipp (DER STANDARD) ihre Gesprächspartner, Urteile und Vorurteile redlich zu hinterfragen. Menasse etwa soll über den Begriff der Zeitgenossenschaft nachdenken. Und darüber, ob engagierte Literatur im 21. Jahrhundert denn noch möglich ist.

Eingeladen werden aber nicht nur prominente Intellektuelle, Künstler, Wissenschafter oder Politiker.

Vor allem Menschen, die einfach aufgrund bestimmter Erfahrungen etwas zu erzählen haben, stehen auf der Gästeliste. Solche, die mitunter im Getöse medialer Erlebniswelten in dieser Ausführlichkeit und Vertiefung nicht mehr vorkommen.

Nach Robert Menasse sind der Literat Hans Christoph Buch - für den 21. November - und der Kabarettist Josef Hader - für den 19. Dezember - eingeladen. Die Veranstaltungen beginnen dann jeweils um 11.00 Uhr.

"Zeitgenossen im Gespräch" ist eine Veranstaltungsreihe des Radiokulturhaus, von Österreich 1, der Investkredit Bank AG und des STANDARD. Der Eintritt beträgt elf Euro. Karten bekommt man unter der Wiener Telefonnummer 501 70 377.

Ö1 zeichnet den Abend auf und sendet jeweils am darauf folgenden Donnerstag um 21 Uhr im Rahmen der Reihe "Im Gespräch". (prie/DER STANDARD, Printausgabe, 16./17.10.2004)