Wien - Durch die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung Österreichs und dank der Bereitschaft der ÖsterreicherInnen zum Teilen werden jährlich mehr als zwei Millionen Euro für Frauenförderungsprojekte in Asien und Lateinamerika aufgebracht. Dadurch erlangen vor allem Landfrauen Bildung, Einkommen und Eigenständigkeit, sodass sie ihre Familien ausreichend ernähren und ihren Kindern den Schulbesuch ermöglichen können.

2003 wurden 2,41 Millionen Euro für die Aktion Familienfasttag gespendet. Das sind um 3,1 Prozent mehr als 2002. Die höchste Steigerung verzeichneten die Gruppen der Katholischen Frauenbewegung, die um rund 100.000 Euro mehr als 2002 erbrachten. Insgesamt wurden 139 Projekte mit den Solidaritätsbeiträgen der ÖsterreicherInnen finanziert. Für die Aktion Familienfasttag 2004 wurden bisher auf das Konto (PSK 1,250.000) zwei Millionen Euro überwiesen.

Hintergrund

Die mit dem Österreichischen Spendengütesiegel ausgezeichnete Aktion Familienfasttag wurde 1958 von der Katholischen Frauenbewegung Österreichs zur Bekämpfung des Hungers in der Welt gegründet. Heute stillt sie durch die Förderung von Frauenprojekten den Hunger nach Gerechtigkeit. Unter dem Motto "Teilen macht mehr daraus" lädt die Katholische Frauenbewegung die Bevölkerung ein, als Zeichen der Solidarität mit benachteiligten Menschen einen persönlichen Verzicht zu leisten.

Das dabei ersparte Geld wird für Projekte zur Verfügung gestellt, die Frauen in Asien und Lateinamerika Wege zur nachhaltigen Selbsthilfe, zum Empowerment, der Ermächtigung zur Eigenständigkeit erschließen. (red)