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Foto: AP/PETR DAVID JOSEK

Ex-Porno-Darstellerin Dolly Buster würde trotz ihres im Streit abgebrochenen Aufenthalts im RTL-Dschungelcamp erneut an einer ähnlichen Show teilnehmen. Das sagte der Manager der gebürtigen Tschechin, Volker Ludewig, am Donnerstag der dpa in Prag. "Sie hätte gerne weitergemacht, aber dies war unter den aggressiven Bedingungen im Camp unmöglich", sagte Ludewig. Die 35-Jährige, die nach zwei Tagen aus der Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" ausschied, habe ihre Teilnahme "als Herausforderung verstanden, sich als Individualistin in einer Gruppe zurechtzufinden", betonte er.

"Synonym für Boshaftigkeit und Ekel"

"Frau Nick möchte aber unbedingt ein bestimmtes Szenario durchziehen", warf der Manager der Mitspielerin Désirée Nick vor, die es besonders auf Dolly Buster abgesehen hatte: "Mit ihren Schlägen unter die Gürtellinie ist sie zum Synonym für Boshaftigkeit und Ekel geworden." RTL trage dafür jedoch keine Mitverantwortung, sagte Ludewig: "Mobbing ist kein natürlicher Bestandteil der Show, sondern Charakterzug bestimmter Teilnehmer." Er räumte ein, dass Buster "mehr als das Dreifache" der in der Presse genannten Summe von 22.000 Euro für ihre Teilnahme bekommen habe.

Ein Sprecher des Senders sagte, RTL treffe keine Aussage zu den Verträgen und den Gagen. Dolly Buster bekomme jedoch trotz des kurzen Aufenthalts die volle Summe. (APA)