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Bei Kälte mehr Grip mit Winterreifen

Grafik: APA/ W. Longauer
Wien - Alle Jahre wieder kommt der Winter und überrumpelt zahlreiche Autofahrer: Zwar montieren zwei Drittel bereits im Oktober und November die Winterreifen, jeder fünfte Österreicher wartet jedoch lieber den ersten Schnee ab. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Auto-Zubehörkette Forstinger. Empfohlen wird der Einsatz der Winterreifen allerdings ab Oktober, wenn die Temperaturen für gewöhnlich unter sieben Grad sinken. Wintrreifen haben bei Kälte kürzere Bremswege

Je kälter es wird, desto schlechter werden die Eigenschaften der Sommerpneus, erklärte der Generalsekretär des Verbandes der Reifenspezialisten Österreichs (VRÖ), Kurt Breit: Die Gummimischung wird zu hart, die Bodenhaftung schlechter. Daher sollten die Autofahrer rechtzeitig umsatteln, empfiehlt er. Winterreifen bleiben auch bei kalten Temperaturen weich und haben daher auch auf trockenen Straßen deutlich kürzere Bremswege.

Mehr Grip bei Regen Zusätzlich sind sie auf die nasseren Verhältnisse abgestimmt: Moderne Winterreifen haben ein so genanntes Lamellenprofil, das Wasser aus der aufliegenden Fläche ableitet und gleichzeitig für mehr Grip sorgt. (APA)