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Ein US-Marine-infanterist hält die Kopf-bedeckung gerade fest-genommener Iraker am Stadtrand von Bagdad. US-Soldaten verhafteten Gemeinderäte einer Vorstadt wegen ihrer angeblichen Verbindung zu den Aufständischen.

Foto: AP/ Niedringhaus
Unmittelbar vor der Stimmabgabe in den USA gab das Pentagon eine Verstärkung der amerikanischen Truppen im Irak bekannt: 4000 weitere Soldaten werden in den nächsten Tagen entsandt, 6500 andere müssen länger im Land bleiben. Washington/Bagdad - Offiziell um die Sicherheit vor den für Jänner geplanten Wahlen im Irak zu gewährleisten, haben die USA damit begonnen, ihr Truppenkontingent zu erhöhen. Wie ein Sprecher des US-Militärs in Bagdad am Dienstag mitteilte, werden in den nächsten Tagen 4000 weitere Soldaten im Zweistromland eintreffen. Damit erhöht sich die Zahl der im Irak stationierten US-Soldaten zunächst auf insgesamt 138.000. Zugleich wird auch der Dienst von 6500 weiteren Soldaten, die vor den Wahlen im Irak in die USA zurückkehren sollten, um 30 bis 60 Tage verlängert. Zum Zeitpunkt der Wahlen für die irakische Nationalversammlung seien damit etwa 142.000 amerikanische Soldaten im Land, gaben Vertreter des Verteidigungsministeriums an. Dies wären immer noch erheblich weniger Soldaten zum Schutz der Wahlen, als von Pentagonplaner ursprünglich anvisiert. Gleichzeitig sind die US-Truppen so weit ausgedünnt, dass Washington britische Einheiten anfordern musste, um US-Einheiten bei der Bekämpfung der Aufständischen in Falluja zu entlasten. (Reuters, dpa, AP, APA)