"Nicht nur im Internet grassiert das Moorhuhnjagd-Fieber", befand vor kurzem die "Kleine Zeitung". Eine Karrikatur thematisierte Angriffe auf die schwarz-blaue Regierung: Geflügel mit dem Konterfei von Kanzler Schüssel wartete darauf, ins Visier genommen zu werden - die Munition war mit EU, USA, Israel, Argentinien, SPÖ und Grüne beschriftet. Etwas abstrakter: die "Mascherljagd im Bärental". Hinter http://viel.org/mascherljagd/ versteckt sich das Online-Game. Die Regel ist kurz erklärt: "Treffe so viele 'Moormascherl' wie möglich". Man/frau beachte den Disclaimer: "Das Spiel ist weder gewaltverherrlichend noch eine Aufforderung zur Gewalt". In Deutschland hält sich das Gerücht, dass die Moorhuhn-Variante "Politiker plattmachen" schon in Vorbereitung ist. Angeblich soll der gesamte Bundestag wie Schießbudenfiguren auftreten. (sb)