Hamburg - Der Sänger und Entertainer Freddy Quinn muss sich ab dem 17. November wegen Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten. Ein Hamburger Gerichtssprecher bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung.

Der gebürtige Wiener räumte bereits öffentlich ein, dass es um einen Hinterziehungsbetrag von rund 900.000 Euro (damals 1,8 Millionen Mark) gehe. Er habe bereits eine Nachzahlung geleistet. In dem Prozess geht es über die Bezahlung der fälligen Steuern hinaus um eine eventuelle Strafe für die Hinterziehung.

Quinn betonte in mehreren Interviews, er habe nie bewusst Steuern hinterzogen. Hintergrund der Vorwürfe ist, dass Quinn seinen Hauptwohnsitz jahrelang in der Schweiz hatte, aber trotzdem überwiegend in Hamburg bei seiner Lebensgefährtin gelebt haben soll und deshalb auch in Deutschland steuerpflichtig gewesen sei. (APA)