Der Handyhersteller Sony Ericsson glaubt nicht an einen schnellen Durchbruch der neuen Mobilfunktechnik UMTS. "Ich rechne damit, dass UMTS erst 2008 die herkömmliche Technik überflügeln wird", sagte der Präsident des japanisch-schwedischen Gemeinschaftsunternehmens, Miles Flint, in einem Interview des Nachrichtenmagazins "Focus".

Schlüsselfunktion

Die neue Technik werde eine Schlüsselfunktion für die gesamte Telekommunikationsbranche haben. Bei der Wahl eines Betriebssystems für die wachsende Zahl von Smartphones vertraut Sony Ericsson auch künftig auf die Plattform des Gemeinschaftsunternehmens Symbian. Für eine Kooperation mit Microsoft sieht Flint keine Chance: "Dazu gibt es keinen Grund. Wir haben rund 80 Millionen Euro investiert und uns damit klar zu Symbian bekannt."(APA/dpa)