Bild nicht mehr verfügbar.

Laurent Gbagbo während seiner Rede zur Lage der Nation im März 2004.

Foto: Reuters/ Luc Gnago
Abidjan /Johannesburg - Nach den schweren antifranzösischen Ausschreitungen vom Wochenende hat der Präsident der westafrikanischen Republik Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste), Laurent Gbagbo, seine Landsleute zur Ruhe gemahnt. Er rufe "alle Töchter und Söhne des Landes zur Einheit und zur Versöhnung der Herzen" auf, sagte Gbagbo am Sonntagabend im Fernsehen. Alle Demonstranten sollten nach Hause gehen. "Lasst euch vor allem nicht provozieren", betonte der Staatschef. In der ivorischen Wirtschaftsmetropole Abidjan an der Atlantikküste kehrte unterdessen wieder Ruhe ein.

Vermittlung

Die Afrikanische Union (AU) hat den südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki mit der Vermittlung in der Krise in Cote d'Ivoire beauftragt. Er werde in Kürze in das westafrikanische Land reisen, berichtete der südafrikanische Rundfunk am Montag. Mbeki rief alle Konfliktparteien zur Einstellung der Gewalt und zur Suche nach politischen Lösungen auf. (APA/AFP/AP)