Wien - Die Zusammenarbeit mit der Schönbrunner Schlossgesellschaft sei seit ihrem Amtsantritt im Jahr 2001 gut und fruchtbar, betont Monica Kurzel-Runtscheiner, Direktorin der Wagenburg. Daher verwundert sie der jüngste Vorstoß von Schönbrunn-Geschäftsführer Franz Sattlecker, dass die Schlossgesellschaft die Wagenburg vom Kunsthistorischen Museum übernehmen könnte (DER STANDARD berichtete).

Gewiss sei die Wagenburg weit von den Besucherzahlen von Schloss und Tiergarten entfernt, "aber von 100.000 Besuchern Besuchern jährlich können andere Institutionen in Wien nur träumen". Für die Besucher sei es jedenfalls "vollkommen irrelevant, ob die Schlossgesellschaft oder das Kunsthistorische Museum die Wagenburg führt. Eine noch engere Kooperation wäre aber sehr wünschenswert."

So werde etwa der Eintritt in die Wagenburg nur über den teuren und für ein Jahr gültigen Gold-Pass mit verkauft. "Da könnte man noch ein neues, billigeres Kombiticket entwerfen." Kurzel-Runtscheiner könnte sich beispielsweise vorstellen, "dass sich die Wagenburg am Sisi-Ticket beteiligt". Auch wäre es etwa möglich einen eigenen gemeinsamen Ticketschalter in der Wagenburg zu errichten - "das könnte mithelfen die Wartezeiten im Schloss zu verringern". (frei)