Wien - Die ersten Flocken sind in Wien zwar nicht liegen geblieben, doch der erste "richtige" Schneefall wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. All jene, die sich schon jetzt mit Streusalz versorgen, müssen die verbotenen Streuzonen einhalten:

Zehn Meter Abstand

Umweltstadträtin Ulli Sima (S) hat am Mittwoch eine verstärkte Kontrolle des Salzstreuverbotes in den Schutzzonen angekündigt. Der Einsatz von Salz ist im Umkreis von zehn Metern rund um Wiesen und Bäume nicht gestattet.

Salz ist wieder erlaubt

Im vergangenen Winter war für Private erstmals wieder der Einsatz von Salz auf Gehsteigen erlaubt. Der Einsatz von staubförderndem Streusplitt sollte so reduziert werden. Doch die Freigabe sei kein Freibrief für "Salzexzesse", betonte Sima. Bäume würden etwa dadurch massiv geschädigt - was der Grund für die Schaffung der Schutzzonen gewesen sei.

Folder informiert

In den kommenden Wochen wird es eine Informationsoffensive für Hausmeister und Schneeräumfirmen geben. "Ein Folder, der in drei Sprachen aufgelegt wird, soll die geltende Regelungen in Erinnerung rufen. Die Einhaltung der Schutzzonen und die Verpflichtung zum Einkehren der Streumittel in Schönwetterperioden wird heuer aber auch verstärkt kontrolliert werden, Übertretungen werden geahndet", warnte Sima. Umweltsündern drohen demnach Geldstrafen bis zu 700 Euro.

Schneetelefon

Für Anfragen und Beschwerden rund um den Winterdienst stehen Mitarbeiter der Magistratsabteilung 48 am Schneetelefon von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr unter der Nummer 54648 zur Verfügung. Bei Schneefall rund um die Uhr und auch am Wochenende. (APA)