New York - Der UNO-Sicherheitsrat hat eine geplante Abstimmung über Sanktionen gegen die westafrikanische Republik Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste) verschoben. Das für Mittwochabend (Ortszeit) geplante Votum soll nun am Montag stattfinden, sagte der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, John Danforth, der zurzeit den Vorsitz in dem Gremium innehat. Die von Frankreich eingebrachte Resolution, die unter anderem ein Waffenembargo vorsieht, könne zwar mit einer einstimmigen Annahme rechnen. Mit der Verlegung solle aber zunächst dem von der Afrikanischen Union (AU) als Vermittler beauftragten südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki mehr Zeit gegeben werden, sagte Danforth. Um den Aufschub hatten die afrikanischen Staaten kurz vor der Sicherheitsratsabstimmung in einem gemeinsamen Brief gebeten. Mbeki hatte sich am Dienstag mit dem ivorischen Präsidenten Laurent Gbagbo getroffen und zudem die Oppositionsführer der Cote d'Ivoire für die nächsten Tage zu Gesprächen eingeladen. (APA/AFP/dpa)