Der US-PC-Hersteller Dell hat im dritten Quartal 2004 seinen Gewinn um 25 Prozent auf 846 Mio. Dollar oder 0,33 Dollar pro Aktie erhöht. Auch beim Umsatz konnte Dell zweistellig zulegen und zwar um 18 Prozent auf 12,5 Mrd. Dollar. Sinkende Kosten für PC-Komponenten sorgten für einen Nachfrageschub und höhere Margen. Im Laufe des dritten Quartals verzeichnete Dell eine enorme Zunahme von PC-Käufen durch Unternehmenskunden sowie eine anziehende Nachfrage aus dem Ausland, berichtet das Wall Street Journal am Freitag.

"Gesunde Nachfrage"

"Wir beobachten eine gesunde Nachfrage in jedem Geschäftssegment", sagte CEO Kevin B. Rollins. Laut Rollins stagniert die Nachfrage seitens Regierung und Privatkunden. Unternehmenskunden und die Märkte im Ausland hätten die Lücke mehr als wettgemacht. In Zukunft soll sich die PC-Nachfrage ruhiger und konstanter entwickeln. Die Zeit der großen PC-Erneuerungszyklen ist laut Rollins vorbei. "Die Unternehmen kehren zu einem normalen Produktzyklus zurück und kaufen Produkte dann, wenn sie sie brauchen", sagte Rollins.

Dell rechnet auch im laufenden vierten Quartal wieder mit einem zweistelligen Umsatz- und Gewinnplus. Der Nettogewinn soll gegenüber dem Vorjahresquartal um 24 Prozent auf 0,36 Dollar pro Aktie steigen. Beim Umsatz prognostiziert Dell ein Wachstum von 17 Prozent auf 13,5 Mrd. Dollar.(pte)