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Wien - Der Verein für Sozialgeschichte der Medizin hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Heilkunde im weiteren Sinne in ihrem historischen und gesellschaftlichen Kontext zu präsentieren. Als Forum für den Wissens- und Meinungsaustausch dienen die seit 1994 zweijährig stattfindenden "Wiener Gespräche zur Sozialgeschichte der Medizin".

Die von 17. bis 20. November abgehaltene Ausgabe dieses Jahres widmet sich stärker als sonst der Seite der "HeilerInnen"; PatientInnen, anderweitig Betroffene oder an der Heilkunst Interessierte werden diesmal in erster Linie, wenn es um die Rezeption medizinischer Literatur geht, angesprochen.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Wissensaustausch in der Medizin des 15. – 18. Jahrhunderts"; konkret geht es um den Transfer von Wissen ebenso wie medizinischer "Hardware", letztlich auch um die professionelle Migration: Ausbildung und Mobilität von Medizinern vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Der zeitliche Bogen der behandelten Themen spannt sich von der medizinischen Streitkultur des 16. Jahrhunderts bis zu aktuellen Bemühungen zur Digitalisierung alter medizinischer Fachliteratur. (red)