So wird der Bolide wohl in etwa aussehen.

Wien - Das erste österreichische Formel 1-Team Red-Bull-Racing eröffnet vom 24. bis 26. November in Barcelona das Rennen um die zwei begehrten Cockpit-Plätze für die WM-Saison 2005. Bei den Testfahrten in der katalanischen Hauptstadt wird sich der Österreicher Christian Klien starker Konkurrenz stellen müssen.

Neben dem Vorarlberger werden sich ab Mittwoch kommender Woche auch Vitantonio Liuzzi (italienischer F3000-Sieger Liuzzi, Mitglied des Red Bull Junior Teams) und Jaguar-Testpilot Björn Wirdheim hinter das Volant klemmen.

Teamchef Tony Purnell zeigte sich erfreut: "Es ist großartig, dass wir Liuzzi testen können. Ich kenne ihm seit seinen frühesten Kart-Zeiten und denke, dass er voller Potenzial für die Zukunft ist." Der Aufsteiger kam am Dienstag zum Team nach Milton Keynes und stellte ebenso zufrieden fest: "Es ist eine exzellente Möglichkeit für Red Bull zu testen, sie haben mich zudem bisher sehr unterstützt." Nach Barcelona stehen auch Tests in Jerez (1. bis 3. und 8. bis 11. Dezember) auf dem Programm.

Als mögliche weitere Kandidaten für einen Platz im Red-Bull-Boliden, der in Spanien im klassischen silber-blauen Dosen-Design des Energy-Drinks auf die Rennstrecke geschickt wird, gelten Ex-McLaren-Pilot David Coulthard, Nachwuchs-Fahrer Anthony Davidson, der in der vergangenen Saison als BAR-Testfahrer auf sich aufmerksam machte, und der nach einer enttäuschenden Saison bei Jordan auf Jobsuche befindlichen Nick Heidfeld. (APA/red)