"Super Size Me"

Foto: Filmladen

Los Angeles - Die Dokumentarfilme "Super Size Me" und "Die Geschichte vom weinenden Kamel" sind im Oscar-Rennen in die engere Wahl gerückt. Die Academy of Motion Pictures Arts & Sciences gab am Mittwoch zwölf Kandidaten bekannt, von denen fünf Finalisten Ende Jänner für die Oscar-Verleihung nominiert werden.

Unter den Anwärtern sind auch der Surf-Film "Riding Giants", "Born into Brothels", über die Kinder von Prostituierten in Kalkutta, und "Tupac: Resurrection", der das Leben des ermordeten Rappers Tupac Shakur beleuchtet. Der Bush-kritische Kassenhit "Fahrenheit 9/11" tritt nicht in der Dokumentarfilm-Kategorie an. Regisseur Michael Moore will seinen Streifen in den Oscar-Wettbewerb um den besten Film schicken.

"Super Size Me", nach "Fahrenheit 9/11" die zweit-erfolgreichste Dokumentation an den US-Kinokassen im Jahr 2004, dreht sich um einen Mann, der sich einen Monat lang nur von McDonald's-Produkten ernährt. Der deutsche Beitrag "Die Geschichte vom weinenden Kamel", von Studenten der Filmhochschule München gedreht, erzählt von einem verstoßenen Kamelfohlen in der Mongolei. (APA/dpa)