Linz - Ex-Nationalteam-Torhüter Klaus Lindenberger gibt am Freitag nach achteineinhalb Jahren sein Comeback in einem Fußball-Pflichtspiel. Der 47-jährige LASK-Vizepräsident und -Spordirektor wurde von Trainer Werner Gregoritsch für den Rückrunden-Start im Oberösterreich-Derby in Ried nominiert (19:00 Uhr), nachdem der bisherige Einser-Goalie Rainer Moosbauer zuletzt nicht immer eine gute Figur gemacht hatte.

Lindenberger soll nicht nur gegen die Rieder, sondern auch daheim gegen SC Lustenau und beim FC Kärnten im Tor stehen. Er fühlt sich dafür bereit: "Wir haben das schon länger probiert, ich trainiere jetzt vier Wochen lang mit", gab sich Lindenberger am Donnerstag zuversichtlich. "Gegen Ried haben gegen Ried nichts zu verlieren, die spielen um den Titel. Da erwartet niemand, dass es sehr gut läuft." In der Winterpause soll ein neuer Tormann geholt werden. "Der soll sich mit Moosbauer um das Einser-Leiberl matchen."

LASK kassierte zuletzt bei einem Torverhältnis von 2:11 vier Niederlagen in Folge, ist seit sechs Partien sieglos und Tabellen-Vorletzter. Der letzte Erfolg gelang am 19. Oktober daheim mit 3:2 gegen SRC Altach. Die bisherigen Saison-Duelle mit Ried verloren die Athletiker auswärts 0:5 und daheim 0:1. Ried ist Dritter, nach Verlustpunkten Erster. Lindenberger war im August nach der Ablöse von Trainer Norbert Barisits sogar interimistisch Trainer des Traditionsklubs.(APA)