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Henry Kissinger, hier mit dem deutschen Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher bei einer Diskussionsveranstaltung in Passau, erwarten sich von Powell-Nachfolgerin Condoleezza Rice "ein konzilianteres Vorgehen der USA gegenüber Europa"

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Wien - Der frühere US-Außenminister Henry Kissinger hat sich dafür ausgesprochen, dass sich die Europäer am Aufbau der wirtschaftlichen und politischen Stabilität des Irak beteiligen. Auch Länder wie Indien, China oder Russland könnten einen "intellektuellen oder materiellen Beitrag" leisten, so Kissinger am Donnerstagabend in einem Interview mit der ZiB 2 des ORF. Kissinger, der vor seiner Ernennung zum Außenminister ebenso Sicherheitsberater war wie die neue US-Außenministerin Condoleezza Rice, betonte, es sei wichtig, dass der US-Außenminister in einem Naheverhältnis zum Präsidenten stehe. Unter Rice sei ein konzilianteres Vorgehen der USA gegenüber Europa zu erwarten. (APA)