Wien - Bereits 1,25 Millionen Österreicher, das sind rund 20 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahre, nutzen das Internet bereits intensiv und sind dabei täglich oder mehrmals pro Woche online. Weiters belegt die Studie, dass die positive Beurteilung des Internets weiter anhält und drei Viertel der Bevölkerung dem Internet eine ausgesprochen positive Rolle für die Zukunft Österreichs zubilligen, teilt die ISPA (Internet Service Providers Austria) am Montag mit. Aus der vor kurzem fertiggestellten Studie, die im Auftrag der ISPA vom Marktforschungsinstitut Integral im vierten Quartal 1999 durchgeführt wurde, geht weiters hervor, dass der Internet-Zugang bei den Anschaffungsplänen für Haushaltselektronik für die nächsten sechs Monaten vor PC und Handy an erster Stelle liegt. Es könne also davon ausgegangen werden, dass die Internet Durchdringung Österreichs weiterhin stark ansteigen wird, so die ISPA. Als Hauptgrund für die Anschaffung eines Internet-Anschlusses - egal ob geplant oder bereits getätigt - wurde mit Abstand am Häufigsten die Informationsbeschaffung genannt. An zweiter Stelle folgt Kommunikation, E-Mail und Kontakte gefolgt von allgemeinem Interesse und Neugier. 35 Prozent der 3.018 in der ISPA-Studie befragten Österreicher hatten grundsätzlich Zugang zum Internet oder zu anderen Online-Diensten. In einer Vergleichsstudie vom April/Mai 1999 waren es um einen Prozentpunkt weniger, nämlich 34 Prozent. Der Anteil der Internetnutzer, die vom Büro aus auf das Internet zugreifen konnten, stieg von 15 auf 18 Prozent, die Zugriffsmöglichkeit von zu Hause aus erhöhte sich in diesem Zeitraum von 13 auf 16 Prozent, während der Anteil derjenigen, die über Schule oder Uni ins Internet einstiegen, von 8 auf 7 Prozent fiel bzw. bei 4 Prozent verharrte. (APA)