San Francisco - Der Board des US-Softwarekonzerns PeopleSoft hat erneut einstimmig das Übernahmeangebot des Konkurrenten Oracle abgelehnt. Der Board der Direktoren habe über das unerwünschte Übernahmeangebot beraten und es als unangemessen zurückgewiesen, teilte PeopleSoft mit.

Zuvor hatte Oracle mitgeteilt, dem Unternehmen seien 61 Prozent aller Aktien des kleineren Wettbewerbers zum Kauf angeboten worden. Dennoch muss Oracle ein großes Hindernis vor einer Übernahme überwinden: Das PeopleSoft-Management hat die Ausgabe einer großen Menge neuer Aktien angekündigt.

Oracle hat zuletzt 24 Dollar je Aktie geboten - insgesamt 9,2 Mrd. Dollar. Oracle betreibt die von den Kartellbehörden bereits genehmigte Übernahme von PeopleSoft seit Juni 2003. (Reuters, Der Standard, Printausgabe, 22.11.2004)