Wien - Der Österreich-Konvent geht in sein letztes Monat. Am Montag und Dienstag wird das siebenköpfige Präsidium bei einer Klausur versuchen, bei den offenen Fragen einer Lösung näher zu kommen. Umstritten ist vor allem die neue Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern. Bei der Verankerung sozialer Grundrechte gibt es von allen Parteien ein grundsätzliches Bekenntnis. Die konkrete Gestaltung ist aber noch nicht geklärt ist. Der Konvent soll bis Dezember einen Entwurf für eine neue Verfassung vorlegen. Zumindest in den Reihen der Opposition herrscht aber Skepsis, ob ein großer Wurf gelingen kann. Zuletzt hat dann SPÖ-Chef Gusenbauer mit einem Scheitern gedroht, sollte die ÖVP nicht geplante Maßnahmen bei Arbeiterkammer, Hauptverband und Hochschülerschaft aussetzen. (APA)