Schwere Regenfälle nach dem Durchzug des Taifuns "Muifa" auf den Philippinen haben die Zahl der Todesopfer durch Unwetter auf mindestens 65 steigen lassen. Überschwemmungen und Erdrutsche durch ein tropisches Tief kosteten in zwei Provinzen im Nordosten des Landes mindestens 16 Menschen das Leben, wie der Katastrophenschutz am Dienstag mitteilte. Die Zahl der Todesopfer durch den Tropensturm "Muifa", der den Inselstaat vorige Woche heimgesucht hatte, wurde indes mit mindestens 49 angegeben. 67 Menschen, die meisten davon Fischer, galten weiter als vermisst.

In der Provinz Aurora wurden nach Militärangaben am Dienstag rund 1.500 Menschen von der Luftwaffe ausgeflogen. 14.000 Einwohner des besonders schwer betroffenen Ortes Dingalan mussten auf der Flucht vor den Wassermassen ihre Häuser verlassen.

Die Schäden alleine durch den Taifun "Muifa" bezifferten die Behörden am Dienstag zunächst auf umgerechnet mehr als fünf Millionen Euro. Nach Angaben von Meteorologen sind von dem tropischen Tiefdruckgebiet, dass sich am Dienstag über dem Nordosten des Inselstaats befand, noch weitere Regenfälle zu erwarten.

Neuer Tropensturm auf Philippinen tötete mindestens 16 Menschen

Durch einen neuen Tropensturm auf den Philippinen sind nach Behördenangaben am Dienstag mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Der Sturm "Merbok" fegte über die Hauptinsel Luzon hinweg und suchte dort insbesondere die östliche Provinz Aurora heim. Zahlreiche Straßen wurden überschwemmt oder durch Erdrutsche unpassierbar gemacht. (APA/dpa)