• Glasgow Rangers - GAK

    Alex McLeish (Rangers-Managers): "Wir wollten dieses Match unbedingt gewinnen, das Ergebnis war heute das Wichtigste. Stefan Klos hat beim Stande von 0:0 eine große Chance zunichte gemacht, bei einem Rückstand wäre es wohl sehr schwierig geworden. Der GAK hat gezeigt, warum er Gruppenerster war. In der Pause habe ich meinen Spielern gesagt, sie sollen das Tempo erhöhen und in der zweiten Hälfte haben wir auch mehr Druck entwickelt. Wir wollen als Gruppenerster aufsteigen, aber wir sind noch nicht durch."

    Walter Schachner (GAK-Trainer): "Die Niederlage schmerzt, weil wir ebenbürtig waren. Die Rangers waren erst nach dem 1:0 stark. Vor der Pause hatten wir durch Standfest sogar die bessere Chance. Wenn er das Tor macht, dann spielt er nächstes Jahr in Glasgow. So sitzen wir aber mit hängenden Köpfen in der Kabine. Das 0:3 täuscht und sagt nicht das Richtige aus. Das Resultat bringt das Spiel in ein schiefes Licht."

    Roland Kollmann (GAK-Stürmer): "Wir sind an uns selbst gescheitert. Die Niederlage ist um zwei Tore zu hoch ausgefallen. Wir wollten unbedingt einen Punkt machen, aber wenn man sich bei Standards so blöd anstellt wie wir, dann erhält man zwangsläufig Tore."

    Andreas Schranz (GAK-Tormann): "Beim 0:2 ist Muratovic gesperrt worden, da hätte es Foul geben müssen. Wir haben sehr gut mitgespielt und auch unsere Chancen gehabt. Dann haben wir aber das 0:1 kassiert und die Rangers haben das Spiel heimgespielt. Die Niederlage schmerzt. Aber die Rangers sind eine Klassemannschaft, die nicht viele Torchancen braucht."

    Rudi Roth (GAK-Präsident): "Bis zum 0:1 waren wir sehr gut. Ich bin nicht enttäuscht über die Leistung, wir haben unsere Chancen einfach nicht genützt. Zum Schluss haben wir aufgemacht, weil wir den Ausgleich machen wollten, und noch zwei blöde Tore kassiert. Mir tut es leid für die Mannschaft, dass sie so deutlich verloren hat."

    Toni Ehmann (GAK-Kapitän): "Dieses 0:3 ist sehr bitter, denn wir waren ebenbürtig und haben in der ersten Hälfte hervorragenden Fußball geboten. Leider haben wir nicht das 1:0 gemacht und dann aus einer Standardsituation das Tor bekommen. Dieser Treffer hat dann den Ausschlag gegeben."

  • Dnjepr - Austria Günter Kronsteiner (Austria-Sportmanager): "Der Gegner hat sich in der zweiten Hälfte zurückgezogen. Mit dem Mute unserer Verzweiflung haben wir uns in den letzten 15 Minuten dann eine Feldüberlegenheit erspielt. Vorher ist Dnjepropetrowsk hinten kompakt gestanden. Eine Chance und ein Fehler von uns haben genügt. Zwei unserer Spieler haben sich dabei nicht sehr geschickt angestellt. Jetzt ist die Situation in der Gruppe natürlich schwieriger, aber noch haben wir es selbst in der Hand."

    Joey Didulica (Austria-Tormann): "Das war ein Weltklasse-Tor, ein scharfer Schuss, der sich noch dazu gedreht hat. Manchmal hält man so einen Ball, manchmal eben nicht. Ich kann meine Füße vor Kälte nicht mehr spüren, aber man muss unserer ersatzgeschwächten Mannschaft unter diesen schwierigen Bedingungen gratulieren. In den letzten 15 Minuten haben wir gezeigt, dass wir auch Fußball spielen können. Das nächste Spiel sollten wir jetzt gewinnen, dann können wir auch nach Weihnachten noch im Bewerb sein." (APA)