Foto: Moment
Wien - Pünktlich zum Tag der Menschenrechte veröffentlicht SOS Mitmensch die neue Zeitung der Menschenrechtsorganisation. "MOMENT" ist daher per definitionem eine "Zeitung für Menschenrechte", die vierteljährlich erscheinen wird.

"Ich wär dann soweit"

Unter dem Motto "Ich wär dann soweit" schreiben für MOMENT AutorInnen wie Amina Baghajati, Nina Horaczek, Christine Lugmayr, Corinna Milborn, Martin Schenk, Volker Kier und Klaus Werner. MOMENT begleitet Fremdenpolizisten beim Aufspüren von "Scheinehen", und berichtet von Flüchtlingen, die sich auf den langen Weg in unsere Gesellschaft gemacht haben.

Um die österreichische Asylpolitik dreht sich konsequenterweise die erste Ausgabe des neuen Mediums, das neben Texten aus dem Blickwinkel von Betroffenen durch ein gediegenes Layout besticht.

Foto-Wettbewerb

Auch Gewinnspiele dürfen bei einem neuen Produkt nicht fehlen: Bei dem "Rätsel" im Blatt hat der scheidende Innenminister Ernst Strasser die Lösung wohl als erster erraten (soviel Hilfe darf sein).

Eine zweite Gewinnmöglichkeit bietet ein Wettbewerb: MOMENT, der Verein ZARA und derStandard.at prämieren die besten Fotos von kreativen Umdeutungen rassistischer Schmierereien an Hauswänden, Bushaltestellen und anderen öffentlichen Plätzen.

In der Ansichtssache zeigt derStandard.at, wie Anwärter für das Siegerfoto aussehen könnten.

Einsendungen für den Foto-Wettbewerb schicken Sie an norwegervoraus@moment.or.at. Fügen Sie bitte hinzu, an welcher Adresse Sie das Foto geschossen haben. Die eingeschickten Bilder werden laufend auf derStandard.at veröffentlicht.

Watch out

Wenn Sie helfen wollen, rassistische Graffitis aus dem Straßenbild verschwinden zu lassen, melden Sie bitte Ihre Beobachtung an den Verein ZARA. ZARA dokumentiert rassistische Beschmierungen und sorgt für deren Entfernung.

Die erste Ausgabe von "Moment" liegt Teilen der aktuellen Wochenendausgabe des STANDARD bei. Ein anderer wird von den KolporteurInnen der Straßenzeitung "Die Bunte Zeitung" verteilt. (vos)